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Am 20.06.2015 stand Sebastians Kampf des GBC Interconti Titel in 72,5 kg an. Im Hauptkampf des Abends boxte Sebastian gegen Mazen Girke.
Sein sportlicher Gegner war ein einunddreißigjähriger Berliner Jung mit einer Erfahrung von über 75 Profikämpfen (13-62-2).

Mit tosendem Applaus wurde Sebastian in der Halle empfangen: Die Erwartungen an ihn groß. Sebastian selbst, seine Erfolgsbilanz vor Augen,
hoch konzentriert. Seinem erfahrenen Gegner erging es wohl ähnlich. Denn beim Abspielen der Hymne konnten die Zuschauer schon erahnen,
dass sich beide Sportler einen Matchplan zurechtgelegt hatten. Ein vielversprechender Kampf konnte beginnen.

In den ersten drei Runden verlangte Mazen Girke Sebastian viel ab. Er machte es dem Lokalmatador nicht leicht und boxte sehr agil. Sebastian war herausgefordert, aber zu keinem Zeitpunkt überfordert. Mit starker Beinarbeit und schnellen Schlagkombinationen aus der Halbdistanz konterte Sebastian seinen Kontrahenten aus. Von Runde zu Runde wurde Sebastians Überlegenheit deutlicher. Taktvorgebend kassierte der Titelverteidiger dank fintenreicher Angriffe kaum Treffer durch Konter.

In der 4. Runde boxte Sebastian eindeutig überlegen. Er landete viele Treffer. Sein Vorsprung zeichnete sich immer deutlicher ab. Dennoch wirkte
Mazen Girke unbeeindruckt von den Treffern und ließ nichts unversucht zu kontern. Seine Konterversuche führten jedoch häufig ins Leere, denn Sebastians starke Beinarbeit machte es Mazen nahezu unmöglich, ihn zu treffen. Dieses Bild blieb bis zur 7. Runde unverändert.

In der 7. Runde war die Stimmung des Publikums auf dem Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sebastian viele Treffer verteilt und Mazen viele Treffer kassiert. Sebastian durfte sich nicht davon aus der Fassung bringen lassen, dass sein Kontrahent die vielen Treffer scheinbar problemlos wegsteckte. Dank des unterstützenden Publikums blieb Sebastian hoch konzentriert, ruhig und unbeeindruckt von den Nehmerqualitäten Girkes. So baute Sebastian kontinuierlich seinen Vorsprung nach Punkten weiter aus.

Der Titelverteidigung hätte in den letzten beiden Runden nur noch ein „Lucky Punch“ im Weg stehen können, denn Sebastians Vorsprung nach Punkten war eindeutig. Aber bis zum Ende des Kampfes gab Sebastian den Takt vor und zog das Tempo noch einmal an. Sein Publikum freute sich über sehenswerte Schlagserien und lobte seinen schnellen Kampfstil. Sebastians Sieg blieb daher nicht aus und der Titelverteidiger gewann eindeutig nach Punkten (100:90, 100:90, 100:90).

Ein klarer Sieg für Sebastian, somit kann er nach wie vor eine makellose Bilanz im Profiboxen vorweisen (9(6)/0/0) und will sie mit dem nächsten Kampf fortsetzen.

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